Das Mietmodul  12

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764. Tag - märz-bilanz: 40,7 % autarkie ohne stromspeicher

Leben mit der Energiewende TV - verschattete PV-Anlage in Rehborn

(31.03.2018) Bei dichtem Nebel begann der Ostersamstag fürs Balkonmodul um 8:17 Uhr. Der Nebel wurde heller, hatte sich gegen 11 Uhr zum Himmelsblau mit dünnen hohen Wölkchen aufgelöst. Nachmittags bewölkte es sich mehr oder weniger stark mit kräftigen Sonnenstrahlen. Die Höchstleistung deshalb erst um 15:45 Uhr. Es wurde die insgesamt 390. Kilowattstunde erzeugt. Das Ostersonntag-Wetter steht in den Sternen: Die Meteorologen sind sich uneins, ob die Sonne durch die Wolken kommen kann.

 

Die Dach-PV arbeitete zwischen 7:15 und 20:00 Uhr mit dem Maximum um 13:15 Uhr. Erzeugt wurden 24,3 Kilowattstunden, von denen wir 19 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen haben wir 5 kWh – davon 4 kWh über die Nacht. Die angeblich „schlechte“ Ostdachseite war heute mal wieder besser als der Westen. Als größere Stromschlucker waren die Geschirrspülmaschine, der Staubsauger und etliche Male der Wasserkocher im Einsatz. Am Dienstag (siehe 359. Tag) hat meine Kollegin Lisa Zimmer eine Internet-TV-Sendung über die verschattete Solaranlage gedreht. Heute kam es noch ein kleiner Nachdreh mit einer Kameradrohne. Allerdings fiel just heute Mittag kein Schatten mehr auf die Photovoltaik-Module.

Leben mit der Energiewende TV - verschattete PV-Anlage in Rehborn

Die März-Bilanz. Das Balkonmodul hat im abgelaufenen Monat 11,706 Kilowattstunden erzeugt (Februar = 14,637 / März 2016 = 17,7 / März 2017 = 8,76 kWh). Die DZ-4 produzierte 358,2 Kilowattstunden (Februar = 248,0 kWh). Das Steckdosenmodul und die 7,125 kWp auf dem Dach haben somit zusammen 369,9 Kilowattstunden geliefert. Davon haben wir 150,9 kWh selbst verbraucht. Zusätzlich mussten wir 220 Kilowattstunden aus dem Netz bezíehen. 370,9 kWh waren unser Gesamtstromverbrauch im März – darin sind 6 kWh fürs Laden des E-Autos enthalten.

 

Unsere Eigenverbrauchquote des Solarstroms beläuft sich damit auf 40,8 Prozent (Februar 49,6 %). Unsere theoretische Autarkie summiert sich auf 40,7 % (Februar 33,15 %). Naturgemäß muss der eine Wert sinken, während der andere ansteigt. Und zur Erinnerung: Wir haben keinen Speicher, kein Hauskraftwerk. Das Balkonmodul alleine hat im März 3,15 Prozent (2016 = 4,55 % / 2017 = 5,53 %) zum Stromverbrauch beigetragen.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:12 Stunden; gesehene Maximalleistung 192,6 Watt; Gesamtertrag 0,920 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 12:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4697 Watt; Gesamtertrag 24,3 kWh.

 

Fortsetzung auf Miet-Modul 13.


763. Tag - kuchen für das osterfest im backofen

(30.03.2018) Bei blauem Himmel begann der Morgen fürs Balkonmodul um 8:26 Uhr. Schon bald danach zog eine dünne, hohe Bewölkung auf, die sich zur Kaffeezeit zur Trübnis verdichtete. In der Folge fiel Regen. Die Höchstleistung um 11:17 Uhr. Am Ostersamstag soll das Wetter ähnlich sein.

 

Die Dachsolar arbeitete zwischen 7:15 und 19:45 Uhr mit dem Maximum um 11:30 Uhr. Erzeugt wurden 14,6 Kilowattstunden, von denen 8 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir 7 kWh – 5 kWh davon in der Nacht. Im stromschluckenden Betrieb waren die Küchenmaschine und der Backofen für einen Kuchen, später noch die Waschmaschine. Die verschattete Ostdach-Seite war heute klar besser als der Westen.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:43 Stunden; gesehene Maximalleistung 87,0 Watt; Gesamtertrag 0,311 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 12:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3037 Watt; Gesamtertrag 14,6 kWh.


762. Tag - großkampftag für den eierkocher

(29.03.2018) Ein Wetterprophet lag richtig – es gab eine ganze Menge Sonne zum Gründonnerstag! Der Modultag am Balkon begann um 8:13 Uhr bei noch bedecktem Himmel. Doch schon 30 Minuten später bahnten sich Sonnenstrahlen den Weg, auch wenn sie noch nicht auf dem Balkon fielen. Der Himmel lockerte auf zur leichten Bewölkung, war um 13 Uhr herum nahezu blau. Die gesehene Höchstleistung um 12:49 Uhr. Später bewölkte es sich wieder etwas mehr, um gegen 18 Uhr nochmal blau zu werden. Es wurde die insgesamt 389. Kilowattstunde erzeugt. Der Karfreitag soll bedeckt bleiben, sagen die Wetterfrösche.

 

Die DZ-4 produzierte zwischen 7:30 und 19:30 Uhr mit dem angezeigten Maximum um 12:45 Uhr Energie. Es kamen 18,6 Kilowattstunden zusammen, von denen wir 14 kWh ins Netz schickten. Dort gekauft haben wir 6 kWh; davon 4 kWh in der Nacht. Größere Stromverbraucher waren heute der siebenmalige Einsatz des Eierkochers – 40 Eier wollten hart und fürs Osterfest gefärbt werden – und leider erst 30 Minuten vor Sonnenuntergang die Geschirrspülmaschine.

 

Balkon-Betriebszeit: 11:02 Stunden; gesehene Maximalleistung 207,7 Watt; Gesamtertrag 0,605 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 12:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3963 Watt; Gesamtertrag 18,6 kWh.


761. Tag - nebel-oktober schon vorgestern übertroffen

(28.03.2018) Heute war es den ganzen Tag über bedeckt, am Nachmittag fiel Regen. Das Balkonmodul hatte seinen Tagesauftakt um 9:04 Uhr. Die Höchstleistung um 12:12 Uhr. Erst kurz vor Sonnenuntergang gab es einen kurzen Moment Sonne; da lag das Paneel allerdings schon im Schatten des Nachbarhauses. Für den Gründonnerstag sind sich die Wetterleute uneins: Bedeckt, ein wenig Sonnenschein, drei Stunden Sonnenschein. Schau’n mer mal…

 

Die Dach-Photovoltaik arbeitete zwischen 8:00 und 19:15 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Erzeugt wurden 8,0 Kilowattstunden, von denen die Hälfte ins Netz ging. Zugekauft haben wir 6 kWh, von denen allein 4 kWh in der Nacht anfielen. Größere Stromverbraucher waren heute nicht im Einsatz.

 

Die Westseite war heute etwas besser als das Ostdach, wofür die Sonnenstrahlen im letzten Moment verantwortlich sind. Außerdem – es ist mir heute erst aufgefallen – hat der März vorgestern schon den nebligen Oktober übertroffen: aktuell 300,7 kWh zu 277,8 kWh.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:29 Stunden; gesehene Maximalleistung 78,7 Watt; Gesamtertrag 0,134 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2705 Watt; Gesamtertrag 8,0 kWh.


760. Tag - bilanz steckdosenmodul wird auch tv-thema

(27.03.2018) Bedeckt war es heute Morgen, als das Steckdosenmodul um 8:14 Uhr mit der Stromproduktion begann. Im Laufe des Vormittags nieselte es, gab es am frühen Nachmittag ein paar Sonnenstrahlen, um sich danach wieder komplett zuzuziehen und am späteren Nachmittag zu regnen. Die Höchstleistung um 13:07 Uhr. Auch am Mittwoch soll es bedeckt bleiben und regnen.

 

Die Anlage auf dem Dach arbeitete von 7:30 bis 19 Uhr mit dem Maximum um 13:15 Uhr. Erzeugt wurden 12,1 Kilowattstunden, von denen 6 kWh ins Netz gingen. Dort gekauft haben wir weitere 6 kWh (davon 3 kWh in der Nacht). Heute lief die Geschirrspülmaschine. Und auch die gecarsharte Zoe durfte sich mit 2,2 kWh am Solarstrom bedienen. Die verschattete Ostseite war heute mal wieder eindeutig besser als der Westen.

 

Meine Kamerafrau-Kollegin Lisa war auch heute noch da. Sie wollte unbedingt eine LEW-Sendung über zwei Jahre Balkonmodul und die Bilanz dazu. Leider hat es just beim Außendreh vorm Balkon geregnet. Die Sendung gibt es demnächst im Livestream bei Leben mit der Energiewende TV – den eventuellen Termin findet man hier.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:38 Stunden; gesehene Maximalleistung 152,1 Watt; Gesamtertrag 0,302 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3819 Watt; Gesamtertrag 12,1 kWh.


759. Tag - TV-Sendung über die Schatten-PV gedreht

(26.03.2018) Diesig-trüb war der Himmel, als das Balkonmodul heute um 9:01 Uhr seine Arbeit begann. Vormittags und mittags schauerte es mehrfach, am Nachmittag war es bedeckt mit einzelnen Sonnenstrahlen. Die Höchstleistung um 15:34 Uhr. Morgen soll das Wetter ähnlich sein.

 

Die Dach-PV produzierte zwischen 7:45 und 19:15 Uhr Energie mit dem Maximum um 15:30 Uhr. Erzeugt wurden 13,5 Kilowattstunden, von denen wir 7 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen haben wir 9 kWh (davon 4 kWh über die Nacht). Unser hoher Stromverbrauch von 15,5 kWh resultiert aus dem ausgiebigen Gebrauch des Bügeleisens und dem Nachladen einer Renault Zoe, die 4,8 kWh in ihren Speicher „futterte“. Die Westseite hatte durch die nachmittäglichen Sonnenstrahlen heute einen kleinen Vorteil gegenüber dem Osten.

 

Mit meiner Kollegin Lisa Zimmer habe ich heute zwei Sendungen für Leben mit der Energiewende TV aufgenommen. Eine der Sendungen befasst sich mit unserer Schatten-PV-Anlage. Ich berichte, wie es zum Bau der Photovoltaik in problematischer Lage kam, ziehe eine kleine Bilanz nach einem halben Jahr Betrieb übers Winterhalbjahr. Die Sendung wird demnächst im Internet-TV-Stream gezeigt.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 174,7 Watt; Gesamtertrag 0,412 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3743 Watt; Gesamtertrag 13,5 kWh.


758. Tag - die sommerzeit beginnt mit sonnenzeit

(25.03.2018) Die Sommerzeit hat begonnen, daher sind die Zeiten jetzt verschoben. Das Balkonmodul startete nach der neuen Uhrzeit um 8:22 Uhr. Da war der Himmel blau. Die Höchstleistung um 14:48 Uhr. Da zogen langsam Wolken auf, die das Modul aus der Sonne nahmen – siehe Grafik der Dach-PC. Am Ende gab es fast das gestrige Ergebnis. Am Balkon wurde die insgesamt 388. Kilowattstunde erzeugt. Morgen soll es bedeckt bleiben.

 

Die DZ-4 produzierte zwischen 8:30 und 20:15 Uhr Energie mit dem Maximum um 15:30 Uhr. 24,0 Kilowatt standen abends auf dem Zählwerk. Davon gingen 18 kWh ins Netz, aus dem wir 8 kWh – davon 5 kWh über die Nacht – bezogen haben. Heute hat das Dach auch die Februar-Stromerzeugung um 19 kWh übertroffen: Aktuell sind es 267,1 kWh. Die Ost-Dachseite liegt heute im Durchschnitt 100 Wattstunden vor der Westseite.

 

Heute lief die Geschirrspülmaschine als größter Stromverbraucher. Mit der Sommerzeitenwende verschiebt sich unsere abendliche Kochzeit nun auch wieder in den Tagesteil, in dem die Solaranlage derzeit gerade noch etwas Strom zum Verbrauch beisteuert. Also sollte unser Nachtverbrauch jetzt zurückgehen.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 174,0 Watt; Gesamtertrag 0,966 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3945 Watt; Gesamtertrag 24,0 kWh.


757. Tag - ein guter tag für ost und west

(24.03.2018) Neblig-diesig begann der Balkonmodul-Tag um 8:54 Uhr. Schnell klarte es auf, zeigte sich der Himmel zunächst blau, ab der Mittagszeit mehr oder weniger leicht bewölkt. Die Tageshöchstleistung um 13:23 Uhr. Es wurde die insgesamt 387. Kilowattstunde erzeugt. Das Sonntag-Wetter soll dem heutigen ähneln.

 

Die Dach-PV arbeitete zwischen 6:45 und 18:30 Uhr mit dem Maximum um 13:45 Uhr. Erzeugt wurden 23,1 Kilowattstunden, von denen wir 17 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen haben wir 8 kWh, wobei 6 kWh schon in der Nacht verbraucht wurden. Ost- und Westseite des Daches waren ausgeglichen in ihrer Energieerzeugung. Heute lief zweimal die Waschmaschine, brummten Staub- und kurz der Laubsauger sowie natürlich vielfach der Wasserkocher.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:23 Stunden; gesehene Maximalleistung 201,8 Watt; Gesamtertrag 0,967 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4413 Watt; Gesamtertrag 23,1 kWh.


756. Tag - bedeckt, dann ist der verschattete osten besser

(23.03.2018) Bei trübem Himmel begann der Tag am Balkon um 7:59 Uhr. Am Vormittag wurde es hell-diesig, nach dem Mittag bedeckt. Das Einzelmodul hatte seine Höchstleistung um 12:10 Uhr. Am morgigen Samstag sollte zwischen den Wolken zeitweise die Sonne hervorschauen.

 

Die Dachanlage arbeitete von 7 bis 18:15 Uhr mit dem Maximum um 12:15 Uhr. Sonnenaufgang in Rehborn war heute übrigens um 6:24, der Sonnenhöchststand um 12:35 und der Untergang um 18:46 Uhr – somit war der Tag 12:21 Stunden lang. Die 25 Dach-Module erzeugten 10,7 Kilowattstunden, von denen wir 6 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen haben wir 8 kWh, wobei davon 7 kWh Verbrauch allein in der Nacht anfielen. Denn abends wurde umfangreicher gekocht, heute lief dann noch die Geschirrspülmaschine.

 

Die verschattete Ostseite des PV-Daches war heute – und das wird an diesigen bzw. bedeckten Tagen zur Regel – besser als der Westen. Umgerechnet aufs Modul wurden von den Ost-Paneelen im Durchschnitt jeweils 457,9 Wattstunden Strom produziert, von denen auf der Westseite nur 442,5 Wh. Das Balkonmodul schaffte, die Kilowattpeak berücksichtigt, lediglich 260 Wh. Da wird es Zeit für die Sommerstellung, wofür mir leider eine Querverbindung zwischen den beiden Trägern fehlt.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:05 Stunden; gesehene Maximalleistung 80,1 Watt; Gesamtertrag 0,210 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2615 Watt; Gesamtertrag 10,7 kWh.

755. Tag - tabelle zeigt, wann stromspeicher lohnt

Leben mit der Energiewende TV - EcoTopTen, die Internetplattform des Öko-Instituts Freiburg, hat eine Excel-Tabelle zur Stromspeichern  ins Netz gestellt.

(22.03.2018) Dieser Donnerstag war quasi das Gegenteil des gestrigen Tages. Trübe, Schneefall, dunkel-trüb und dann noch Nieselregen. Das Steckdosenmodul arbeitete ab 7:35 Uhr, hatte seine Höchstleistung bei Schneeflocken-Fall um 10:38 Uhr. Immerhin wurde die insgesamt 386. Kilowattstunde erzeugt. Die Wetterleute sind sich einig, dass es morgen bedeckt bleiben soll.

 

Die Solarpaneele auf dem Dach waren von 6:45 bis 18:15 Uhr im Einsatz mit dem Maximum um 10:30 Uhr. Erzeugt wurden heute 6,4 Kilowattstunden, von denen 3 kWh ins Netz gingen. Von dort bekommen haben wir 6 kWh, wobei allein der nächtliche Verbrauch bei 5 kWh lag. Größere Stromverbraucher waren abgesehen vom Wasserkocher für die Cappuccini nicht im Einsatz.

 

EcoTopTen, die Internetplattform des Öko-Instituts Freiburg, hat heute für jedermann nutzbar eine Excel-Tabelle ins Netz gestellt. Damit kann man nach dem Einstellen diverser Parameter ablesen, ob sich zur künftigen oder bestehenden PV-Anlage ein Stromspeicher lohnt. Letztlich kommt monetär heraus, ob ein Speicher interessant ist, ob eine Investition in stromsparende Geräte vielleicht besser ist oder vielleicht eine Kombination.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:51 Stunden; gesehene Maximalleistung 33,1 Watt; Gesamtertrag 0,090 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1383 Watt; Gesamtertrag 6,4 kWh.


754. Tag - azur-himmel liefert jede menge strom vom dach

(21.03.2018) Dieser Mittwoch hat sich richtig gelohnt! Das Plug&Play arbeitete bei blauem Himmel – die morgendliche Reflektion der Wolken fehlte – zwar erst ab 9:07 Uhr, aber dank des ganztägig strahlend blauen Himmels ab 10:15 und bis gegen 16:30 Uhr mit ständig mehr als 100 Watt. Die Höchstleistung um 12:55 Uhr. Die Kilowattstunde des Tages wurde um 15:55 Uhr erzeugt; es war die insgesamt 385. kWh. Der Donnerstag – da sind sich die Wetterleute einig – wird leider wolkenverhangen und vielleicht auch regnerisch.

 

Die Dachmodule lieferten zwischen 6:45 und 18:30 Uhr Energie mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Insgesamt kamen 25,0 Kilowattstunden zusammen, von denen 20 kWh ins Netz gingen. 

In der vorangehenden Nacht mussten wir 4 kWh kaufen – den Tagstrom haben wir komplett solar gedeckt. Dies auch, weil heute keine größeren Stromverbraucher in Betrieb waren. Zuletzt hat die DZ-4 am 21. September mehr als 20 kWh an einem Tag geschafft. Sonnenaufgang war heute um 6:29 Uhr, der Höchststand um 12:36 Uhr und der Sonnenuntergang um 18:43 Uhr. Damit gab es 12:14 Stunden Tageslicht.

 

Die verschattete Ostseite des Daches war heute mit Abstand ergiebiger als Westseite. Die obere Grafik ist von Punkt 12 Uhr und zeigt den Vorsprung. Der Westen konnte das bis zum Abend nicht aufholen. Letztlich lag das beste Westpaneel mehr als 100 Wattstunden hinter dem schlechtesten Modul auf der östlichen Seite.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:06 Stunden; gesehene Maximalleistung 195,4 Watt; Gesamtertrag 1,169 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4072 Watt; Gesamtertrag 25,0 kWh.


753. Tag - Frühlingsanfang sah noch Schneeflocken

Leben mit der Energiewende TV - Sonnenstrahlen über dem Hunsrück

(20.03.2018) Der Tag des kalendarischen Frühlingsanfangs begann fürs Steckdosenmodul um 7:47 Uhr bei hell-bedecktem Himmel. Im Verlauf des Vormittags wurde fielen erst ein paar Schneeflocken, wurde es trüber. Zur Kaffeezeit war es stark bewölkt mit ein paar Sonnenminuten. Die Höchstleistung um 16:01 Uhr. Der Mittwoch soll ein strahlender Sonnentag werden, versprechen zwei Wetterdienste. Der dritte Dienst sagt nachmittags ein paar Wolken vorher.

 

Die Photovoltaik auf dem Dach arbeitete zwischen 6:45 und 18:30 Uhr (Sonnenaufgang: 6:33 Uhr/ -untergang: 18:42 Uhr) mit dem Maximum um 11:15 Uhr. Produziert wurden 10,3 Kilowattstunden, von denen wir 6 kWh ins Netz schickten. Dort gekauft haben wir 7 kWh, von denen allein über Nacht schon 5 kWh Verbrauch anfielen. Im Stromfresser-Einsatz war heute lediglich die Geschirrspülmaschine. Heute war das schlechteste West-Modul noch besser als das beste Ost-Paneel.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:03 Stunden; gesehene Maximalleistung 187,3 Watt; Gesamtertrag 0,285 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3289 Watt; Gesamtertrag 10,3 kWh.


752. Tag - toller ertrag aus bedecktem himmel

(19.03.2018) Heute war es von morgens bis in den Nachmittag hinein hell-bedeckt, danach gab es Wolken mit einzelnen Sonnenstrahlen. Das Steckdosenmodul arbeitete ab 7:39 Uhr und hatte seine Höchstleistung um 14:37 Uhr. Der morgige Dienstag könnte laut Wetterberichten ähnlich werden.

 

Die DZ-4 produzierte von 7 bis 18:15 Uhr Energie mit dem Maximum um 14:15 Uhr. Auch heute zeigte sich mal wieder, wie viel Energie auch ein bedeckter Tag mit viel diffusem Licht bringt: 14,1 Kilowattstunden standen auf dem Zähler. Davon haben wir 9 kWh ins Netz geschickt, 6 kWh von dort bezogen. Über die Nacht hatten wir 5 kWh Netzstrom verbraucht. Das 1 kWh tagsüber ist dem vielfachen Einsatz des Wasserkochers geschuldet und dem Bügeleisen. Die West-Dachseite war heute wesentlich besser als der Osten, weil hier auf mehreren Modulen noch Schneereste liegen.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:11 Stunden; gesehene Maximalleistung 152,8 Watt; Gesamtertrag 0,370 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2932 Watt; Gesamtertrag 14,1 kWh.


751. Tag - schneefall bremst die stromerzeugung aus

Leben mit der Energiewende TV - Schnee mit Besen von PV-Modulen gekehrt.

(18.03.2018) Da fiel doch tatsächlich nochmal von früh morgens bis in die Mittagszeit Schnee vom trüben Himmel. Das Steckdosenmodul arbeitete ab 8:59 Uhr, hatte seine Höchstleistung um 14:12 Uhr. Die drei von mir verfolgten Internet-Wetterdienst sind sich mal wieder uneins: Vielleicht bleibt es bedeckt, vielleicht gibt es auch ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken.

Leben mit der Energiewende TV - Erträge einer von Schnee bedeckten Photovoltaikanlage.

Die Dach-PV arbeitete trotz der 2-cm-Schneedecke zwischen 7:30 und 18:15 Uhr mit dem Maximum um 15:30 Uhr. Es wurden magere 2,9 Kilowattstunden erzeugt, von denen 1 kWh ins Netz ging. Über die Nacht zum Sonntag haben wir 8 kWh aus dem Netz verbraucht (davon ca. 2 kWh für den Hähnchen-Grill), tagsüber noch mal 1 kWh.

 

Als mittags der Schneefall aufhörte, bin ich flugs auf den Speicher und habe das weiße Zeugs durch die Dachluke von den Ost-Modulen gekehrt, die ich mit dem Besen erreichen kann. An die West-Paneele kann ich leider nicht gelangen – und aufs schneeglatte Dach wollte ich dann doch nicht steigen. Allerdings wurde die Westseite vom Wind ziemlich freigeblasen; im Osten hat die Luft nur ein Modul vom Schnee befreit. An der Grafik kann man gut erkennen, welche Platten abgekehrt waren bzw. die eine vom Wind gereinigte. Auf allen anderen Ost-Modulen blieb der Schnee bis zum Abend liegen. Die beiden Module mit 57 Wh konnte ich nur teils befreien, so dass der Schnee dort dicker liegen blieb. Das scheint den Lichtdurchfall stark ausgebremst zu haben.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:26Stunden; gesehene Maximalleistung 22,6 Watt; Gesamtertrag 0,080 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 639 Watt; Gesamtertrag 2,9 kWh.


750. Tag - bisher zweithöchster Tagesstromverbrauch

(17.03.2018) Dauer-dunkel-trübe – das umschreibt das Wetter des heutigen Tages. Regen oder gar Schnee gab es allerdings nicht, auch wenn die Temperaturen um die 0 Grad Celsius pendelten. Das Balkonmodul arbeitete ab 9:10 Uhr, hatte sein kleines Maximum um 12:53 Uhr. Immerhin wurde die 384. Kilowattstunde erzeugt. Auch für den Sonntag sind sich die Wetterpropheten einig: Es bleibt mies.

 

Die 25 Module auf dem Dach produzierten zwischen 7:30 (Sonnenaufgang 6:39 Uhr) und 17:30 (68 Minuten vor Sonnenuntergang) mit der Höchstleistung um 12:30 Uhr nur 3,3 Kilowattstunden. Die haben wir heute komplett selbst verbraucht, also nichts eingespeist, und dazu noch 12 kWh aus dem Netz beziehen müssen. Denn auch heute mussten viele größere Stromverbraucher laufen: Küchenmaschine, Backofen, Staubsauger, Geschirrspül- und Waschmaschine. Nur am 24. November hatten wir einen höheren Tagesstromverbrauch: Da wurden die Weihnachtsplätzchen gebacken… Leider lässt es sich nicht umgehen, die Energiefresser manchmal auch dann anzuwerfen, wenn die Sonne nicht scheint.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 10,0 Watt; Gesamtertrag 0,041 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 646 Watt; Gesamtertrag 3,3 kWh.


749. Tag - übersicht über steckdosenmodule

(16.03.2018) Bei dunkel-trübem Himmel begann der Tag fürs Steckdosenmodul um 8:10 Uhr. Bis über Mittag blieb es neblig und diesig, war das Sonnenrund aber zu erkennen (siehe Foto), gab es immer wieder auch kräftige Regenschauer. Die Höchstleistung vom dann noch bedeckten Himmel bei einem kräftigen Sonnenstrahl um 12:52 Uhr. Gegen 16 Uhr kam die Sonne auch mal etwas länger heraus. Für den morgigen Samstag sind sich die Wetterfrösche einig: Es bleibt bedeckt mit Regen oder sogar Schnee.

 

Die Dach-PV arbeitete zwischen 7:15 und 18:30 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Erzeugt wurden 8,1 Kilowattstunden, von denen lediglich 3 kWh ins Netz gingen. Aus dem Netz bezogen haben wir heute 10 kWh. Gesamtverbrauch rekordverdächtige 15,1 Kilowattstunden. Das liegt am vielfältigen Geräteeinsatz begründet: Küchenmaschine, Backofen für einen Kuchen, Geschirrspül- und dann auch noch die Waschmaschine waren am Vormittag bis frühen Nachmittag im Einsatz.

 

Ab und zu werde ich von Lesern dieses Tagesbuchs gefragt, welche Steckdosenmodule denn empfehlenswert seien. Eine Antwort fällt mir schwer, da es doch einige Anbieter von Balkonmodulen am Markt gibt. Das PV Magazine hat heute eine Liste samt Modulleistung, Preisen und Bezugsquellen veröffentlicht.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:49 Stunden; gesehene Maximalleistung 185,1 Watt; Gesamtertrag 0,223 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2873 Watt; Gesamtertrag 8,1 kWh.


748. Tag - die tage werden deutlich länger

(15.03.2018) Wie vorhergesagt, war es heute durchgehend trübe und bedeckt. Das Balkonmodul arbeitete ab 7:30 Uhr und hatte seine Höchstleistung schon um 10:39 Uhr. Für den morgigen Freitag sind die Wetterfrösche uneins, ob die Sonne zwischen den Wolken mal hervorscheinen kann.

 

Die Dachanlage erzeugte Strom zwischen 7:45 und 18:15 Uhr mit dem doppelten Maximum um 10:00 und um 10:30 Uhr. Produziert wurden 9,2 Kilowattstunden, von denen 6 kWh ins Netz gingen. Umgekehrt wurden aber auch 6 kWh aus dem Stromesse bezogen. Größere Geräte waren nicht im Einsatz. Auch heute war die Ostseite des Daches etwas besser als der Westen. Deutlich merkt man, dass die Tage deutlich länger werden.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:39 Stunden; gesehene Maximalleistung 39,3 Watt; Gesamtertrag 0,164 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1697 Watt; Gesamtertrag 9,2 kWh.


747. Tag - ein unerwartet guter tag mit spitzenleistung

(14.03.2018) Der Vorhersagen der Wetterpropheten zum Trotz begann der Tag für das Balkonmodul bei blauem Himmel um 7:44 Uhr. Im Tagesverlauf war es mehr oder weniger stark bewölkt, wobei die Sonne immer wieder kräftige Strahlen auf die Solarzellen schicken konnte. Die Höchstleistung um 12:58 Uhr. Es wurde die insgesamt 383. Kilowattstunde erzeugt. Für den Donnerstag sind sich die Wetterdienste einig, dass es bedeckt bleiben soll.

 

Die 7,125 Kilowattpeak auf dem Dach arbeiteten zwischen 7 und 18 Uhr mit dem Maximum laut Internet-Protokoll um 12:45 Uhr – allerdings habe ich am Wechselrichter um 12:55 Uhr sogar 4901 Watt gesehen, was dann schon in die Nähe des 70-prozentigen Einspeisemaximums geht. Erzeugt wurden 15,1 Kilowattstunden, von denen wir 10 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen haben wir 5 kWh. Wobei gebügelt wurde und die Geschirrspülmaschine lief. Heute war die verschattete Ost-Dachseite klar besser als der Westen.

 

Laut dem Solaredge-Internet haben wir bis heute mit der Energie aus der gemieteten Solaranlage rechnerisch drei Bäume gepflanzt bzw. soviel vermieden, wie drei Bäume binden.

 

Balkon-Betriebszeit: 10:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 213,8 Watt; Gesamtertrag 0,589 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 4647 Watt; Gesamtertrag 15,1 kWh.


746. Tag - durchgehend bedeckt mit schauern

(13.03.2018) Heute war es durchgehend bedeckt mit einigen Schauern aus dem trüben Himmel. Das Balkonmodul arbeitete ab 7:56 Uhr, hatte seine Höchstleistung um 12:23 Uhr. Für den Mittwoch sind sich die Wetterdienste mal wieder uneins, ob es bedeckt bleibt oder mehr oder weniger oft die Sonne zwischen den Wolken hervorkommt.

 

Die Dach-PV produzierte zwischen 7 und 18 Uhr Energie mit dem Maximum um 11:45 Uhr. Erzeugt wurden 6,3 Kilowattstunden, von denen 3 kWh ins Netz gingen. Dort gekauft haben wir 8 kWh. Größere Stromverbraucher waren nicht im Einsatz. Die Westseite des Daches war heute besser als der Osten.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:48 Stunden; gesehene Maximalleistung 64,9 Watt; Gesamtertrag 0,096 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2138 Watt; Gesamtertrag 6,3 kWh.


745. Tag - kurzer sonnenstrahl bringt photonen

(12.03.2018) Mit Regen aus neblig-trübem Himmel begann der Modultag um 8:35 Uhr. Später war es nur noch bedeckt, brachen am frühen Nachmittag aber Sonnenstrahlen durch die Wolken zur tollen Höchstleistung um 13:22 Uhr. Es trübte aber wieder ein, schauerte es. Erst gegen Sonnenuntergang wurde es leicht bewölkt. Morgen soll es bewölkt bleiben.

 

Die DZ-4 arbeitete zwischen 7:30 und 18 Uhr mit dem Maximum um 13:15 Uhr. Erzeugt wurden 9,2 Kilowattstunden, von denen 6 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir 7 kWh. Am Vormittag lief die Geschirrspülmaschine.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:38 Stunden; gesehene Maximalleistung 238,8 Watt; Gesamtertrag 0,279 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3824 Watt; Gesamtertrag 9,2 kWh.


744. Tag - gestärktes monopol: rwe-innogy an e.on?

Leben mit der Energiewende TV - Balkon-Steckdosenmodul

(11.03.2018) Und wieder begann ein Tag mit dichtem Nebel. Das Modul am Balkon arbeitete ab 8:41 Uhr. Gegen 10 Uhr (Foto) hob sich das Grau etwas; es blieb aber bedeckt mit einzelnen Regenschauern. Zur Höchstleistung um 13:53 Uhr war in einem heller-grauen Moment kurz das Sonnenrund zu erkennen. Für den morgigen Montag sind sich die Wetterpropheten nicht einig, ob es ein paar sonnige Phasen gibt.

 

Die Dachanlage produzierte zwischen 7:15 und 17:45 Uhr Energie mit dem Maximum um 13:45 Uhr. Die westliche Dachseite war etwas besser. Erzeugt wurden 6,4 Kilowattstunden, von denen 2 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen wurden 9 kWh. Der höhere Stromverbrauch lässt sich heute darauf zurückführen, dass im Ablesezeitraum zweimal gekocht wurde.

 

Bekannt wurde heute, dass die RWE-Tochter innogy an E.ON verkauft werden soll, E.On dafür Anteile an RWE erhält. Das bedeutet, dass sich die beiden großen Stromkonzerne quasi zusammenschließen – ein Teil ist zuständig für die Energieerzeugung, der andere Teil für die Netze. Das Monopol wird damit gestärkt. Meine Meinung: Dieser Megadeal, sollte er denn kommen, wird wieder zum Nachteil der Verbraucher sein. Die Privatisierung der Energieproduktion und der Netze ist eindeutig der falsche Weg, die Konzerne müssen der Daseinsvorsorge der Bürger und nicht Kapitalinteressen dienen.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:09 Stunden; gesehene Maximalleistung 97,9 Watt; Gesamtertrag 0,153 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2298 Watt; Gesamtertrag 6,4 kWh.


743. Tag - e-auto-probefahrt: wir warten weiter

(10.03.2018) Bei dichtem Nebel begann der Tag fürs Steckdosenmodul um 8:12 Uhr. Gegen 9:30 Uhr hob sich der Nebel, aber auch da blieb es trübe. Die Höchstleistung schon um 10:05 Uhr. Die Aussichten: gleichbleibend grau.

 

Die 25 Module auf dem Dach arbeiteten zwischen 7:15 und 18 Uhr, hatten ihr Maximum um 12:45 Uhr. Erzeugt wurden 5,8 Kilowattstunden, von denen 3 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen wurden 8 kWh. Die 2,8 kWh Eigenverbrauch wanderten zum Teil in den Staubsauger und den Wasserkocher. Heute war die West-Dachseite besser als der Osten.

 

Im April vergangenen Jahres hatten wir in Bad Kreuznach den Automobilsalon besucht und den Hyundai-Händler um eine Probefahrt mit einem rein elektrischen Ioniq gebeten. Der hatte den allerdings nur als hybrid-Modell im Angebot – das wollten wir nicht testen. Gestern kam der Anruf des Autohändlers, man hätte jetzt den Voll-Elektro und wann wir fahren wollten. Das habe ich mal abgesagt, mit der Bitte, sich zu melden, wenn der E-Mini-SUV Kona auf dem Hof steht. Das soll im August der Fall sein – und da stehen wir jetzt ganz oben auf der Liste der Probefahrer. Der kleine SUV – irgendwie ein Widerspruch in sich – passt besser zu uns: Schließlich haben wir Rücken… Schätze allerdings, dass ein Stinker-Kona schon im nächsten Monat auf der Automesse zu sehen sein wird. Warum geht das auch nicht gleich mit der E-Version?

 

Balkon-Betriebszeit: 7:59 Stunden; gesehene Maximalleistung 22,2 Watt; Gesamtertrag 0,086 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1321 Watt; Gesamtertrag 5,8 kWh.


742. Tag - studie 2017: drei prozent weniger als im schnitt

(09.03.2017) Für das schlechte Wetter heute ging das Ergebnis dann doch noch. Am Balkon wurde ab 8:26 Uhr Strom erzeugt bei da diesig-trübem Himmel. Zeitweise war’s dann mal hell-bedeckt mit der Höchstleistung um 11:29 Uhr, ab der Mittagszeit aber wieder richtig trüb; zudem gab es Regenschauer. Auch der Samstag soll dieses Wetter sehen.

 

Die Dachanlage arbeitete zwischen 7:15 und 16:45 Uhr mit dem Maximum um 10:45 Uhr. Erzeugt wurden 6,6 Kilowattstunden, von denen 2 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir 8 kWh. Geschirrspül- und Waschmaschine waren die heutigen Großverbraucher.

 

Die Hochschule Trier hat eine neue Ertragsstudie veröffentlicht. Demnach wurden in 2017 rund drei Prozent weniger Strom von 23.000 untersuchten PV-Anlagen produziert als im Schnitt der vorangegangenen Jahre. Lediglich der Juni lag über dem Mittel. Die anderen Monate reihten sich im unteren Drittel der Erträge ein. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte lagen die Erträge um bis zu zehn Prozent niedriger als in früheren Jahren. Es gab allerdings auch große regionale Unterschiede.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:21 Stunden; gesehene Maximalleistung 59,1 Watt; Gesamtertrag 0,120 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1832 Watt; Gesamtertrag 6,6 kWh.


741. Tag - kurze spitzenleistung am balkon

(08.03.2018) Statt wie angekündigt, nur bedecktes Wetter, brachte dieser Donnerstag völlig unerwartet eine Spitzen-Momentleistung am Balkonmodul. Um 13:25 Uhr wurden 240,3 Watt angezeigt – zuletzt habe ich einen solch hohen Wert vor fast exakt einem Jahr, am 9. März 2017 (377. Tag), gesehen. Begonnen hatte der Tag am Balkon um 8:30 Uhr bei noch trübem Himmel. Ab dem späteren Vormittag war es dann mehr oder weniger stark bewölkt mit immer mal wieder kräftigen Sonnenstrahlen. Von Paneel erzeugt wurde die insgesamt 382. Kilowattstunde. Die Aussichten bleiben allerdings mies.

 

Die DZ-4 lieferte zwischen 7:30 und 17:45 Uhr Energie mit dem Maximum um 11:45 Uhr. Ein Schauer beendete die Stromproduktion. Ost- und Westseite waren heute pari im Ergebnis. Erzeugt wurden 12,4 Kilowattstunden, von denen 9 kWh ins Netz flossen. 7 kWh haben wir gekauft. Auch heute mussten wir keine größeren Stromverbraucher anwerfen.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:01 Stunden; gesehene Maximalleistung 240,3 Watt; Gesamtertrag 0,429 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15Stunden; angezeigte Maximalleistung 3759 Watt; Gesamtertrag 12,4 kWh.


740. Tag - West-PV ist nur um 3 kWh besser als der osten

Leben mit der Energiewende TV - Grafik Schatten-PV-Anlage

(07.03.2018) Diesig-trüb und ab Mittag sogar dunkel-trüb war der Mittwoch, der fürs Balkonmodul um 8:08 Uhr begann. Die Höchstleistung bei einem einzelnen Sonnenstrahl um 14:42 Uhr. Für die nächsten Tage ist keine Wetterbesserung in Sicht.

 

Die Dach-Anlage war zwischen 7:45 und 17:15 Uhr mit dem Maximum um 15 Uhr aktiv. Erzeugt wurden 6,7 Kilowattstunden, von denen 3 kWh ins Netz gingen. Dort gekauft haben wir 6 kWh. Stromfresser waren heute nicht in Betrieb.

 

Die heutige Grafik zeigt die gesamte Stromerzeugung der Dach-Module seit der Montage. Ich hätte anderes vermutet: Die unverschattete West-PV hat im Durchschnitt der Module 98,09 Kilowattstunden abgeliefert, die „schlechte“ Ostseite nur 95,17 kWh. Als gravierend sehe ich den Unterschied nicht! Immerhin lag das beste Modul mit 100,55 kWh im Osten. Auch heute hatte der Westen die Nase vorn, was wohl am vereinzelten Sonnenstrahl am Nachmittag liegt.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:40 Stunden; gesehene Maximalleistung 151,6 Watt; Gesamtertrag 0,145 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2059 Watt; Gesamtertrag 6,7 kWh.


739. Tag - hell-bedeckter himmel bringt tolles ergebnis

(06.03.2018) Die Internet-Wetterfrösche lagen richtig: Es blieb den ganzen Tag bedeckt – aber hell-bedeckt. Und es bewies sich mal wieder, dass eine PV-Anlage keinen direkten Sonnenschein braucht, sondern die indirekte Strahlung ausreicht. Das Balkonmodul startete um 7:58 Uhr, hatte seine Höchstleistung um 11:59 Uhr. Es wurde die insgesamt 381. Kilowattstunde produziert. Auch morgen und die kommenden Tage soll es bedeckt bleiben.

 

Die DZ-4 lieferte zwischen 7:15 und 18:15 Uhr Energie mit dem Maximum um 12:15 Uhr – passend zum heutigen Sonnenhöchststand zur gleichen Minute. Wie gestern wurden 16,7 Kilowattstunden erzeugt, von denen wieder 12 kWh ins Netz gingen. Von dort gekauft haben wir 6 kWh. An größeren Stromverbrauchern waren die Geschirrspülmaschine und später kurz der Staubsauger im Einsatz.

 

Die verschattete Ost-Dachseite hatte in der Energieerzeugung die Nase weit vorne. Das beste Ost-Paneel lieferte 801,5 Wh (schlechtestes: 740,0 Wh) ab, die Westseite brachte es nur auf 624,5 (596,25) Wh. Kleiner Nachtrag noch zum gestrigen Tagebucheintrag: Seit dem Zählerwechsel am 22. August 2017 (siehe 543. Tag) wurde die 1001. Kilowattstunde eingespeist. Dem gegenüber steht allerdings auch ein Netzbezug von 1598 kWh, was der dunklen Jahreszeit geschuldet sein dürfte.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 150,5 Watt; Gesamtertrag 0,710 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 11:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3208 Watt; Gesamtertrag 16,7 kWh.


738. Tag - ein sonniger start in die woche

(05.03.2018) Bei diesigem Himmel begann der Modultag am Balkon um 8:12 Uhr. Kurze Zeit später war der Himmel bewölkt, lockerte sich zum Nachmittag hin immer mehr auf. Die Höchstleistung um 14:53 Uhr. Morgen, so die Internet-Wetterfrösche, soll es bedeckt bleiben.

 

Die 25 Dachpaneele arbeiteten zwischen 7:15 und 17:45 Uhr mit dem Maximum um 14:15 Uhr. Erzeugt wurden 16,7 Kilowattstunden. Davon gingen 12 kWh ins Netz; von dort bezogen haben wir 7 kWh. Die Waschmaschine lief eine Tour – dazu bügelte meine bessere Hälfte ausgiebig die Urlaubswäsche.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:34 Stunden; gesehene Maximalleistung 184,7 Watt; Gesamtertrag 0,895 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3083 Watt; Gesamtertrag 16,7 kWh.


737. Tag - glantal mal wieder im dichten nebelloch

(04.03.2018) Ein Sonntag zum Gruseln – dichter Dauernebel. 300 Höhenmeter über uns dagegen strahlender Sonnenschein. Das Balkonmodul arbeitete ab 8:52 Uhr, hatte seine Höchstleistung um 10:59 Uhr. Der Montag soll zwischen den Wolken Sonne sehen.

 

Die DZ-4 arbeitete von 8:30 bis 17:30 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Erzeugt wurden 4 Kilowattstunden, von denen wir eine kWh ins Netz gegeben haben. Von dort bezogen haben wir 11 kWh. Nach dem Urlaub lief die Waschmaschine zwei Runden – auch morgen muss sie nochmal ran.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:03 Stunden; gesehene Maximalleistung 14.5 Watt; Gesamtertrag 0,071 kWh.

 

DZ-4-Betriebszeit: 10:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 860 Watt; Gesamtertrag 4,0 kWh.


734.-736. Tag - Gastherme verbraucht 4,2 kwh am tag

(1.-3. März 2018) Urlaubsbedingt die ersten drei März-Tage zusammengefasst! Das Steckdosenmodul lieferte insgesamt 0,854 Kilowattstunden. Es wurde in den vergangenen Tagen die insgesamt 380. Kilowattstunde erzeugt. Der morgige Sonntag soll keine Sonne sehen.

 

Die Dachanlage lieferte an den drei Tagen insgesamt schon etwas mehr als 24 Kilowattstunden, wobei der heutige Samstag mit nur 1,49 kWh ein schlechter Tag war. Nach dem Urlaub ist vor der Waschmaschine – auch wenn die Sonnenaussichten für die nächsten Tage schlecht sind, wird meine Frau ihre elektrische Waschhilfe rotieren lassen.

 

Auf die 5 Urlaubstage gerechnet hat unser Haus trotz des solaren Eigenverbrauchs von 11,2 Kilowattstunden noch 24 kWh aus dem Netz benötigt – zusammen 35,2 kWh und im Schnitt also 7 kWh. Da muss ich direkt nach dem Juni 2016 schauen. Da hatten wir in 8 Urlaubstagen 22,3 kWh (6,6 vom Balkon; 15,7 aus dem Netz) verbraucht – im Schnitt also 2,8 kWh. Die täglichen 4,2 Kilowattstunden Mehrverbrauch im Winter sind also der reine Stromverbrauch der Gastherme bzw. der effizienten (!) Umwälzpumpe.


732. & 733. Tag -Februar-eigenverbrauch bei 49,6 prozent

Leben mit der Energiewende TV - Strommessgerät am Steckdosenmodul

(27.&28.02.2018) Unser familiärer Kurzurlaub im eiskalten Oberstdorf ist vorbei – und unsere treue Nachbarin hat zum Februar-Ultimo am Abend schnell ein Foto vom Strommessgerät geschossen. So habe ich auch die Balkon-Zahlen für die Bilanz.

 

Das Steckdosenmodul erzeugte im vergangenen Monat 14,637 Kilowattstunden (nach 3,887 kWh im Januar bzw. nur 8,760 kWh Februar 2017). Die DZ-4-Dachanlage erzeugte insgesamt 248 Kilowattstunden (Januar: 86,4 kWh); davon haben wir 94 kWh selbst verbraucht (und weitere 154 kWh eingespeist). Der Eigenverbrauch summiert sich somit auf gerundet 108,6 kWh. Hinzu kommen 219 kWh aus dem Netz. Unser Gesamtstromverbrauch im Februar demnach 327,6 kWh (Januar: 355,4 kWh; Februar 2017 in 17 kWh E-Auto laden: 351 kWh).

 

Im Februar belief sich unsere Eigenverbrauchsquote im Verhältnis zum Stromzukauf auf gerundet 49,6 Prozent (Januar: 66,44 %). Unsere theoretische Autarkie mit eigenem Solarstrom im Verhältnis zum Gesamtverbrauch steigt auf 33,15 Prozent (Januar 17,06 %). Das Balkonmodul alleine hat 4,46 Prozent zum Gesamtverbrauch beigetragen. Zur Erinnerung: Wir haben keinen Stromspeicher!


731. Tag - ab mittags nur noch einzelne sonnenstrahlen

(26.02.2018) Das dritte Jahr begann fürs Balkonmodul um 8:06 Uhr bei blauem Himmel. Zwei Stunden später war es hell-bewölkt, fielen einzelne Schneeflocken. Ab der Mittagszeit war es bedeckt mit einzelnen Sonnenstrahlen. So auch zur Höchstleistung um 13:42 Uhr. Bedeckt blieb es dann auch für den Rest des Tages. Es wurde die insgesamt 377. Kilowattstunde erzeugt. Auch die kommenden Tage soll das Wetter so bleiben.

 

Die 25 Module auf dem Dach arbeiteten von 7:30 bis 17:45 mit dem Maximum um 13:30 Uhr. Erzeugt wurden 8,6 Kilowattstunden, von denen 5 kWh eingespeist wurden. Aus dem Netz bezogen haben wir 8 kWh. Das Bügeleisen wurde heute geschwungen.

 

Das Tagebuch muss einige Tage pausieren. Auch die Erträge zum Monatswechsel muss ich nachliefern – die nächste Eintragung vermutlich erst am Sonntag.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:39 Stunden; gesehene Maximalleistung 172,3 Watt; Gesamtertrag 0,269 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1935 Watt; Gesamtertrag 8,6 kWh.


730. Tag - zum 2. geburtstag von der sonne verwöhnt

Leben mit der Energiewende TV - Balkonmodul zwei Jahre in Betrieb

(25.02.2018) Jahresbestleistung zum Geburtstag – heute hängt das Steckdosenmodul zwei Jahre am Balkon und speist Strom ins Hausnetz ein. Bei wolkenlos blauem Himmel begann der Tag fürs Paneel um 8:52 Uhr. Die Höchstleistung um 14:07 Uhr. Die Kilowattstunde des Tages wurde gegen 16:10 Uhr erzeugt, die insgesamt 376. kWh. Für die kommenden Tage sagen die Wetterpropheten leider schlechtes Sonnenwetter vorher.

 

Die Dachanlage arbeitete von 7:30 bis 17:45 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Produziert wurden 16,6 Kilowattstunden, von denen 12 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir nur 4 kWh. An größeren Stromverbrauchern war lediglich die Geschirrspülmaschine im Einsatz.

 

Eine kleine Bilanz nach zwei Jahren Balkonmodul. Insgesamt wurden in den 730 Tagen 376,770 Kilowattstunden produziert. Waren es im ersten Jahr 198,149 kWh, schlägt das zweite Jahr nur mit 178,621 kWh zu Buch. Schon 2016/17 zeigte ein sehr nebliges Winterhalbjahr – 2017/18 war sogar noch trüber. Dennoch hat das einzelne Modul mit seinen 230 Wp zuerst 5,4 Prozent unseres Stromverbrauchs zugeliefert und jetzt 4,3 Prozent. Unabhängig vom Nebelwetter finde ich das ganz beachtlich, dass das Plug&Play im Durchschnitt 516 Wattstunden zum Stromverbrauch zuliefert. Und allen anfänglichen Unkenrufen der Kritiker der Steckdosen-Einspeisung: Es gab keinen Kabelbrand, keine rausgeflogene Sicherung oder ähnliches.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:36 Stunden; gesehene Maximalleistung 201,9 Watt; Gesamtertrag 1,137 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3178 Watt; Gesamtertrag 16,6 kWh.


729. Tag - kartoffelpuffer sind hungrig auf strom

(24.02.2018) Erneut ein wolkenloser Himmel, der das Solarteurherz jubeln lässt. Start am Balkon um 8:53 Uhr. Der Höhepunkt um 13:39 Uhr. Die Kilowattstunde des Tages wurde um 16:15 Uhr erzeugt – insgesamt war es die 375. kWh. Morgen hat das Plug&Play seinen zweiten Geburtstag am Balkon. Auch da soll die Sonne strahlen.

 

Die Dach-PV arbeitete zwischen 7:30 und 17:45 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Erzeugt wurden 15,9 Kilowattstunden, von denen 11 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir 9 kWh. Der hohe Stromverbrauch heute resultiert aus dem Betrieb der Waschmaschine, des Geschirrspülers und des Staubsaugers. Leider erst nach Sonnenuntergang brummten zwei Herdplatten und der Backofen runde 45 Minuten für ein Kartoffelpuffer-Essen im Freundeskreis.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:33 Stunden; gesehene Maximalleistung 198,2 Watt; Gesamtertrag 1,086 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3047 Watt; Gesamtertrag 15,9 kWh.


728. Tag - zweimal die jahresbestleistung abgeliefert

Leben mit der Energiewende TV - Meisenheim, Hof Wieseck

(23.02.2018) Blau, blauer geht’s nicht, so war heute der Himmel. Das Balkonmodul legte um 8:23 Uhr los. Der Höhepunkt um 13:38 Uhr. Gegen 16:30 Uhr wurde die Kilowattstunde des Tages produziert. Zuletzt stand am 555. Tag (3. September 2017) eine kWh auf dem Strommessgerät. Es wurde die insgesamt 374. kWh abgeliefert. Auch der Samstag soll ohne Wolken sein.

 

Die DZ-4 arbeitete von 7:30 bis 17:30 Uhr mit dem Maximum um 13 Uhr. Es gab mit 15,3 Kilowattstunden ebenfalls eine Jahresbestleistung. Eingespeist haben wir 11 kWh, aus dem Netz bezogen 7 kWh. Im Einsatz waren in der Mittagszeit die Waschmaschine und anschließend der Geschirrspüler.

 

Freunde von uns betreiben seit 7 Jahren eine Photovoltaikanlage auf dem Dach einer großen Scheune (Foto). Ursprünglich lieferte die PV knapp 1000 Kilowatt/Jahr pro Kilowattpeak. In den vergangenen Jahren brach die Stromproduktion – es handelt sich um eine reine Einspeisung – um rund 200 kW ein. Kürzlich ließ er die Module von einer spezialisierten Firma reinigen. Siehe da: Die anfänglichen Werte werden wieder erreicht.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:38 Stunden; gesehene Maximalleistung 191,9 Watt; Gesamtertrag 1,042 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:00 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2942 Watt; Gesamtertrag 15,3 kWh.


727. Tag - das Balkonmodul ist der kwp-sieger

(22.02.2018) Nahezu identische Stromerzeugung wie gestern. Der Tag fürs Balkonmodul begann um 8:53 Uhr bei schon blauem Himmel. Die Höchstleistung um 13:29 Uhr; da war es kurzzeitig mal leicht bewölkt. Auch wenn es heute haarscharf an der produzierten einen Kilowattstunde vorbeiging – es wurde die insgesamt 373. Kilowattstunde erzeugt. Auch der morgige Freitag und der Samstag sollen noch viel Sonne sehen, sind sich die Wetterleute einig.

 

Die 7,125 Kilowattpeak vom Dach arbeiteten von 7:30 bis 17:45 Uhr mit dem Maximum um 13:15 Uhr. Wie gestern standen wieder 14,7 Kilowattstunden auf dem Produktionszähler. 10 kWh haben wir eingespeist. Über die vergangene Nacht haben wir 6 kWh aus dem Netz bezogen – ab 9 Uhr morgens bis 16:30 Uhr bezogen wir laut Stromzähler nur unseren Dach- und Balkonstrom. Am späten Vormittag lief die Geschirrspülmaschine und natürlich etliche Male der Wasserkocher für Cappuccini.

Mal wieder ein Vergleich der verschatteten und angeblich für Solarstrom ungeeigneten Ost-Dachseite und dem Westen. Die obere Grafik zeigt die Energieerzeugung um Punkt 12 Uhr, die untere Grafik das Tagesergebnis kurz nach Sonnenuntergang um 18Uhr. Die 12 Paneele der Ostseite haben insgesamt 8343,75 Kilowattstunden erzeugt, die 13 westlichen Module 6830,5 kWh. Im Moduldurchschnitt sind das 696,3 zu 525,4 Wattstunden – also im Schnitt 171 Wh weniger. Aufs Kilowattpeak umgerechnet hat der Osten 2,4396 kWh, der Westen nur 1,8435 kWh.

 

Das nicht ganz ideal nach Süden ausgerichtete Plug&Play lieferte aufs kWp gerechnet Wahnsinns 4,3435 kWh ab.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:26 Stunden; gesehene Maximalleistung 205,1 Watt; Gesamtertrag 0,999 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3121 Watt; Gesamtertrag 14,7 kWh.


726. Tag - die dach-pv nutzt 98 prozent des tageslichts

(21.02.2018) Ein noch besserer Tag als gestern: 15,7 Kilowattstunden. Das Balkonmodul lieferte Strom ab 8:23 Uhr, da war der Himmel leicht diesig. Am späten Vormittag wurde und blieb er azurblau. Erst in Richtung Sonnenuntergang zogen Wölkchen auf. Die Höchstleistung um 13:31 Uhr. Es wurde die insgesamt 372. Kilowattstunde am Balkon erzeugt. Die nächsten fünf Tage soll das Wetter so bleiben.

 

Die DZ-4 lieferte Energie zwischen 7:30 und 17:45 Uhr mit dem Maximum um 12:45 Uhr. Abgeliefert wurden vom Dach 14,7 Kilowattstunden, von denen wir 11 kWh ins Netz schickten. Von dort bezogen wurden 7 kWh. In der Mittagszeit war die Waschmaschine im Einsatz.

 

Eine Wetterstation im nur wenige Kilometer entfernten Bad Sobernheim meldete für heute den Sonnenaufgang um 7:27 Uhr und den Untergang um 17:58 Uhr. Das Foto ist 2 Minuten später entstanden. Sonnenhöchststand in der Felkestadt war um 12:42 Uhr, was sich nahezu mit der Höchstleistung meiner Dach-PV deckt. Maximal waren 10:31 Stunden Sonnenschein möglich; auch diese Zeit ist ziemlich deckungsgleich mit der Arbeitszeit der DZ-4-Anlage.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:18 Stunden; gesehene Maximalleistung 185,3 Watt; Gesamtertrag 0,957 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2772 Watt; Gesamtertrag 14,7 kWh.


725. Tag - autark für 7 stunden - kein netz-strombezug

(20.02.2018) Etwas mehr als 14 Kilowattstunden insgesamt – der bisher beste Tag des Jahres! Bei hell-diesigem Himmel und dünner, hoher Bewölkung startete das Balkonmodul um 8:16 Uhr. Bald darauf war es diesig-blau, am Nachmittag leicht bewölkt. Die Höchstleistung um 13:05 Uhr. Es wurde die insgesamt 371. Kilowattstunde erzeugt. Die Aussichten: Zwei der drei von mir verfolgten Internet-Wetterdienste sagen fünf weitere gute Sonnentage vorher; der dritte Dienst sieht nur morgen noch einen bedeckten Himmel.

 

Die Dachanlage arbeitete zwischen 7:30 und 17:30 Uhr mit dem Maximum um 13:45 Uhr. Produziert wurden 13,3 Kilowattstunden, von denen 9 kWh ins Netz gingen. Von dort bezogen haben wir 7 kWh. Zwischen 9 und 16 Uhr – so der Stromzähler – waren wir heute autark, also ohne zusätzlichen Strombedarf von außen. Und die angeblich schlechte Schattenseite des Dach hatte wieder die Nase vorn. An Groß-Stromverbrauchern war lediglich die Geschirrspülmaschine im Vormittag-Einsatz.

 

Balkon-Betriebszeit: 9:15 Stunden; gesehene Maximalleistung 185,1 Watt; Gesamtertrag 0,723 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 10 Stunden; angezeigte Maximalleistung 3006 Watt; Gesamtertrag 13,3 kWh.


724. Tag - wärmepumpe saugt viel strom aus der batterie

Leben mit der Energiewende TV - Grafik Stromerzeugung und Stromverbrauch mit Speicher

(19.02.2018) Diesig-trüb war’s heute den ganzen Tag – kein Sonnenstrahl in Sichtweite. Das Balkongerät legt um 8:36 Uhr los, hatte seine Höchstleistung bereits um 10:11 Uhr. Für den Dienstag sind sich die Wetterfrösche mal wieder nicht einig, ob’s eine geschlossene Wolkendecke oder Wolkenlücken gibt.

 

Die DZ-4 brummte von 8 bis 17:30 Uhr – Sonnenaufgang in Rehborn heute um 7:33 und -untergang um 18:55 Uhr – mit dem Maximum um 12:15 Uhr. Erzeugt wurden 6,4 Kilowattstunden, von denen 3 kWh ins Netz gingen. Dort gekauft haben wir 9 kWh: Im Einsatz waren Bügeleisen, Staubsauger und mehrfach der Wasserkocher. Ost- und Westdach waren heute in der Energieerzeugung ausgeglichen.

 

Im Internet entdeckt habe ich eine weitere sehr interessante optische Darstellung der aktuellen Leistung einer zweiteiligen Solaranlage mit sehr großem Stromspeicher, aus dem auch eine Wärmepumpe betrieben wird. Sehr gut sieht man an der Grafik aus der Mittagszeit, wann der aktuelle Stromverbrauch wegen der Pumpe in die Höhe geht, die Batterie entladen wird. Die beiden früher entdeckten Grafiken von Solarkraftwerken finden sich am 699. und 663. Tag.

 

Balkon-Betriebszeit: 7:36 Stunden; gesehene Maximalleistung 20,9 Watt; Gesamtertrag 0,099 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 1127 Watt; Gesamtertrag 6,4 kWh.


723. Tag - neblige morgenstunde bringt strom ins haus

Leben mit der Energiewende TV - DZ-4-Ertrag am 18.02.2018; verschattete Dachseite ist besser

(18.02.2018) Das Balkonmodul hatte der Sonntag um 8:29 Uhr einen recht frühen Tagesbeginn. Da war es hell-neblig. Später wurde der Himmel zunächst diesig-blau, bevor es am Nachmittag mehr oder weniger bewölkt mit kräftigen Sonnenstrahlen war. Die Höchstleistung am Balkon um 12:18 Uhr. Für die nächsten Tage sind sich die Wetterfrösche mal einig: Es soll so bleiben wie es heute war.

 

Die 25 Dachpaneele arbeiteten zwischen 7:45 und 17:30 Uhr mit dem Maximum um 12:15 Uhr. Erzeugt wurden 11,3 Kilowattstunden, von denen 7 kWh eingespeist wurden. Aus dem Netz bezogen haben wir 6 kWh. In der Mittagszeit war die Geschirrspülmaschine im Einsatz.

 

Heute hat die DZ-4 mit im Februar bisher insgesamt produzierten 117,3 kWh bereits den November übertroffen, in dem 108,2 kWh auf der Habenseite standen. Auch das Einzelkämpfer-Paneel hat jetzt bereits 6,207 kWh im Buch, während es den November mit 5,436 kWh beendete. Und auch heute hat die verschattete Ostseite (Grafik, rechte Seite) wieder mehr Energie erzeugt, als der Westen. Das schlechteste Ostmodul lieferte 496,5 Wh ab, das beste Westpaneel 438,25 Wh.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:58 Stunden; gesehene Maximalleistung 133,1 Watt; Gesamtertrag 0,049 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:45 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2805 Watt; Gesamtertrag 11,3 kWh.


722. Tag - diesige trübnis statt schnee oder regen

(17.02.2018) Der heutige Samstag war durchgehend diesig trüb im Glantal – also keine Spur vom angekündigten Regen oder gar Schnee. Das Plug&Play arbeitete ab 9:56 Uhr, hatte seine Höchstleistung um 15:02 Uhr. Für den Sonntag sind sich die Meteorologen wieder uneins: Vielleicht bleibt es trüb, vielleicht gibt es aber auch Sonne mit mehr oder weniger vielen Wolken. Mein Favorit unter den drei von mir verfolgten Internet-Propheten ist mittlerweile wetter.com – deren Prognosen treffen noch einigermaßen häufig zu.

 

Die DZ-4 arbeitete von 8:15 bis 17:30 Uhr mit dem Maximum um 14 Uhr. Erzeugt wurden 3,4 Kilowattstunden, von denen eine ins Netz ging. Dort gekauft haben wir wieder 9 kWh. Heute liefen nur der Staubsauger und etliche Male der Wasserkocher als größte Energiefresser. Und dann lag heute mal die West-Dachseite mal vor der verschatteten Ostseite.

 

Balkon-Betriebszeit: 6:53 Stunden; gesehene Maximalleistung 10,6 Watt; Gesamtertrag 0,049 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:15 Stunden; angezeigte Maximalleistung 751 Watt; Gesamtertrag 3,4 kWh.


721. Tag - Dichter Nebel weicht weiß-blauem himmel

(16.02.2018) Dieser Freitag begann fürs Steckdosenmodul bei dichtem Nebel um 8:43 Uhr. Gegen 10:30 Uhr hob sich das Grau, wurde ab ca. 11 Uhr der Himmel blau mit einigen Wolken, die die Energieproduktion (siehe Grafik) bremsten. Die Höchstleistung um 13:34 Uhr. Es wurde die insgesamt 370. Kilowattstunde erzeugt. Der Samstag soll ungemütlich mit Schnee und Regen werden, keinen Sonnenschein sehen. Der Sonntag könnte wieder besser werden.

Die große Photovoltaik arbeitete zwischen 8 und 17:30 Uhr mit dem Maximum um 13:15 Uhr. Erzeugt wurden laut Wechselrichter 12,3 Kilowattstunden – laut Internetanzeige 1 Watt weniger als vorgestern. Davon haben wir 7 kWh eingespeist und 9 kWh bezogen. Am späten Vormittag lief die Waschmaschine, am Nachmittag der Geschirrspüler. Der Herd schlägt zweimal zu Buche: Einmal für das normale Essen und dann köchelte noch längere Zeit eine Hühnersuppe für den Samstag.

 

Heute Vormittag hatte ich Besuch von einem Mann, der ein paar Kilometer weg und auch etliche Meter höher wohnt. Er war ganz verblüfft, wie viel Energie das Balkonmodul auch im Nebel liefert. Das ist einfach ein Punkt, den ich auch erst durchs Steckdosengerät gelernt habe – PV-Anlagen brauchen direkte keine Sonne.

 

Mal wieder ein Vergleich zwischen der verschatteten Ostseite, die heute im Durchschnitt der Module 581,2 Wattstunden ablieferte, und dem Westen, der nur auf 445,7 Wh kam. Das einsame Balkongerät lieferte – obwohl mit 230 Wp um 55 Wp schwächer – 769 Wh ab.

 

Balkon-Betriebszeit: 8:26 Stunden; gesehene Maximalleistung 199,6 Watt; Gesamtertrag 0,769 kWh.

DZ-4-Betriebszeit: 9:30 Stunden; angezeigte Maximalleistung 2987 Watt; Gesamtertrag 12,3 kWh.